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WG: Segen oder Fluch? Tipps und Tricks für den alltäglichen WG-Wahnsinn

Die Einen lieben es, die Anderen hassen es: ein Leben in der WG. Fest steht, egal ob Ihr zu zweit, zu viert oder zu zehnt zusammen wohnt, ein Leben in einer WG ist nicht immer einfach. Höhen und Tiefen gehören zum Alltagsleben wie in einer Partnerschaft.

Alle unter Euch, die bereits in einer WG gewohnt haben oder noch wohnen, werden auf manche Probleme gestoßen sein, die Single-Haushalten nicht bekannt sind. Welche Alltagsprobleme auftauchen können und mit welchen Tipps und Tricks Ihr sie überlebt, erfahrt Ihr hier:

1.Auf Durchzug schalten

Eines dürfte wohl klar sein: wer mit mehreren Personen zusammenlebt, hat nicht immer Ruhe. Trubel und Lärm sind meist vorprogrammiert und ruhige Momente müssen häufig aktiv herbeigeführt werden. Stattet Euch also mit Kopfhörern und Eurer Lieblingsmusik aus. Das vertreibt den Krach und sorgt für gute Laune. Zusätzlich ist es immer hilfreich einen Satz Oropax griffbereit zu haben.

Wer noch kein Freund von Oropax ist, weil ihn das Rauschen des eigenen Bluts im Ohr stört, der wird sich schnell daran gewöhnen. Schließlich ist diese „Geräuschkulisse“ auf Dauer angenehmer als der sonstige Lärm. Zumal die Zimmerwände oftmals einfach nicht dick genug sein dürften.

2.Klare Regeln setzen

Du hast den größten Fernseher der WG, die neue Wii oder einfach das bequemste Sofa? Klar, dass sich Deine Mitbewohner gerne bei Dir aufhalten. Doch nach wie vor sind es Deine vier Wände, Dein Rückzugsort und Deine Ruheoase.

Um Streit und Missstimmung in Deiner WG zu vermeiden, solltest Du klare Regeln setzen. D.h. erlaube Deinen Mitbewohner nie allgemein die Benutzung Deines Zimmers. Sollten sie mal Übernachtungsbesuch haben und Du ohnehin nicht da sein, können sie Dich gezielt fragen, ob sie Dein Zimmer benutzen dürfen. Setze voraus, dass sie Dich jedes Mal fragen, wenn sie Zeit in Deinem Zimmer verbringen möchten.

Ein tolles Highlight ist beispielsweise auch ein fester Fernsehabend in der Woche in Deinem Zimmer. Jeder wird sich auf diesen Tag freuen und den Abend umso mehr genießen als wenn es eine Selbstverständlichkeit ist Dein Zimmer und Deine Sachen mitzubenutzen.

3.Brennpunkt Badezimmer

Wie häufig hört man, dass gerade die Belegung des Badezimmers ein häufiger Streitpunkt in WGs ist? Du kennst das auch?

Klar, wie ärgerlich kann es sein, wenn man ohnehin spät dran ist und dann auch noch die Dusche belegt ist? Um Abhilfe zu schaffen, solltest Du stets klären, wann wer am Morgen aus dem Haus muss und einen Badezimmer-Belegungsplan aufstellen. Hört sich erst einmal unnötig kompliziert an, aber Du wirst sehen, das hilft.

4.Das Nonplusultra: die Haushaltskasse

Du warst bereits vier Mal hintereinander Putzmittel, Toilettenpapier und Küchenrollen einkaufen und läufst Deinem Geld immer noch hinterher?

Das ist ärgerlich und unnötig. Führt in Eurer WG eine Haushaltskasse oder ein Sparschwein ein, in das jeder am Monatsanfang einen bestimmten Betrag einzahlen muss. Wer als nächstes auf dem Einkaufsplan steht, nimmt sich daraus das Geld und bezahlt davon die gemeinsamen WG-Einkäufe.

5.Gerade ist besser als Ungerade

Diese Devise zählt nicht nur bei Bildern und Böden, sondern auch bei der Anzahl der WG-Bewohner. Auch wenn Du am liebsten mit Deinen zwei besten Freundinnen zusammenziehen würdest, sorgt eine ungerade Zahl häufig für Missstimmung. Oftmals fühlt sich einer wie das fünfte Rad am Wagen. Bei geraden Zahlen passiert dies seltener.

6.WG-Dates vereinbaren

Für was WG-Dates vereinbaren, wenn man ohnehin zusammen wohnt? Jeder ist so in seinen Alltagstrott eingebunden, ohne zu merken, dass die Tagesabläufe komplett konträr zu denen der Mitbewohner liegen. Wenn Du nach Hause kommst, liegen Deine Mitbewohner zum Beispiel schon im Bett und wenn sie aus dem Haus gehen, schläfst Du noch.

So ist es möglich, dass man sich in der eigenen Wohnung tagelang nicht sieht und hört. Um den Zusammenhalt und die angenehme Atmosphäre dennoch aufrechtzuerhalten, helfen gemeinsame Unternehmungen wie ein Kinobesuch, ein gemeinsames Abendessen oder ein gemeinsamer Filmeabend.

7.Waschtag

In der Regel sind wir es von zu Hause gewohnt Dreckwäsche anzusammeln und zu waschen, wenn wir eine Maschine voll kriegen. Definitiv eine umweltschonende und sinnvolle Herangehensweise! Leider aber nicht immer WG-tauglich.

Denn genau dann, wenn wir waschen wollen ist die Maschine in Dauerbetrieb oder der Wäscheständer bietet nicht einmal mehr Platz für einen Socken.

Um nicht vor einem leeren Unterwäschefach zu stehen, solltest Du lieber waschen, wenn sich die Gelegenheit bietet und die Maschine frei ist. Auch wenn Du keine komplette Waschladung voll bekommst.

8.Mein Essen, ist auch Dein Essen

Möglicherweise ein fataler Satz in einer WG! Du hast Deine Essensvorräte schon aufgebraucht, aber riesigen Hunger? Nachdem Du ja die offizielle Erlaubnis hast, greifst Du in das Fach Deiner Mitbewohner. Macht dies jeder so oder kommt einer nach Hause und hat genau auf das Lust, was Du vorhin weggegessen hast, ist Streit vorprogrammiert.

Streicht diesen Satz also lieber aus Eurem WG-Repertoire. D.h. nun nicht, dass Du all Deine Sachen beschriften musst, aber teilt Euren Kühlschrank in Fächer auf. So hat jeder ein Abteil für seine Sachen.

Und sollte Dir Doch mal etwa fehlen, leihen Dir Deine Mitbewohner nach Rückfrage bestimmt gerne etwas. Solange dies nicht zur Gewohnheit wird.

9.Aufgabenverteilung

Um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen, ist eine Aufgabenverteilung eines der Essentials, die jede WG braucht. So weiß jeder wann er dran ist den Müll rauszubringen, Einzukaufen oder die Pfandflaschen wegzubringen.

10.Putzverteilung

Ein weiteres heikles Thema ist der WG-Putz. Ein Putzplan hat sich bei Dir in der WG schon etabliert? Perfekt! Doch welche Variante funktioniert bei Euch?

Viele setzten auf eine gerechte Verteilung und führen gemeinsame Putztage ein. Das klingt nach einem guten Plan, zumal man gemeinsam schneller fertig ist. Häufig hat aber genau an diesem Tag immer einer der Bewohner keine Zeit. Das nervt und sorgt wieder für eine ungerechte Verteilung.

Die Alternative ist nur eine Person für den WG-Putz einzutragen. Diese hat zwar mehr zu tun, aber das Putzen ist garantiert. Natürlich wird rotiert und jedes Mal ist ein anderer Mitbewohner mit dem WG-Putz dran.  

Auch Nancy entscheidet sich in Bianca Stückers neuen Roman „Schaulaufen für Anfänger“ für das Leben in einer WG. Sie versucht dazuzugehören und zu sein, wie man in einer WG sein sollte. Inmitten der schönen Menschen und deren souveränem Leben.

Doch als der unzeitgemäße Raffaele auftaucht, reißen bei allen Mitbewohner die Fassaden ein… Liebe, aber auch Gewalt kehren in das WG-Leben ein!

Wie sich nun das WG-Leben gestaltet und vor allem warum Gewalt auch zum Thema wird, erfahrt Ihr in „Schaulaufen für Anfänger“.

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