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Männer texten anders als Frauen - hier sind Missverständnisse vorprogrammiert
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Wenn Männer texten - 5 Missverständnisse durch SMS

Frauen neigen dazu, jede Handlung eines Mannes von allen Seiten zu betrachten und zu interpretieren - SMS und Chat-Nachrichten sind davon nicht ausgeschlossen. Doch genau diese sorgen so oft für unnötige Verwirrung und Missverständnisse. Wir können die kurze Nachricht nicht deuten, denn Gesichtsausdruck, Körpersprache oder Stimmlage sind in einer SMS leider nicht zu erkennen. Wichtig ist außerdem, dass Männer und Frauen häufig zu unterschiedlichen Kommunikationsstilen greifen. So ist das, was Frauen als lieblos interpretieren, möglicherweise ganz anders gemeint. Hier sind 4 typische Missverständnisse, die durch SMS entstehen!

1. Die fehlenden Emojis

Die fehlende Möglichkeit, über einen Witz des Gegenüber zu lachen oder ihn verlegen anzusehen, machen wir in SMS meist mit Emojis, beziehungsweise Smileys, wett. Generell werden Emojis dann verwendet, wenn sich die Gesprächsteilnehmer nahe stehen. Außerdem tendieren Frauen häufiger dazu, Emojis abzuschicken, als Männer dies tun. Fehlende Emojis können bei Frauen daher leicht den Eindruck erwecken, dass der andere gar keine Lust hat, zu schreiben. Für Männer jedoch ist es völlig normal!

2. Die falschen Emojis

Nutzt ein Mann Emojis, kann auch das zu möglichen Irrtümern führen. Denn Frau findet nicht jeden Smiley toll. So haben Frauen häufig eine Abneigung gegen das typische Zwinkern, das teilweise als arrogant interpretiert wird, und auch zu viele lachende Smileys können Verwirrung in uns Frauen auslösen: Lacht der Mann uns aus? Überspielt er seine Unsicherheit? Oder will er einfach nur cool sein? Gegen einen Kuss-Emoji oder ein Herz hat jedoch keine Frau etwas einzuwenden! Höchstens, es gab noch nicht einmal das erste Date. Es ist jedoch denkbar, dass sich Männer in der Verwendung von Emojis schwer tun, eben weil dies für sie nicht normal ist - also sollte der ein oder andere “falsche” Emoji verziehen werden!

3. Zu viele Punkte

Satzzeichen sind wichtig, auch in Facebook, WhatsApp oder sonstigen Messenger Kanälen. Doch eben eines der häufigsten Satzzeichen zählt auch zu den unbeliebtesten in Chat-Nachrichten, da es den anderen tendenziell unsympathisch macht: der Punkt. Da Männer ihre Nachrichten jedoch gerne klar strukturieren, greifen sie häufiger zu dem so ungern gesehenen Punkt, was bei den Frauen wiederum bedeutet: Er hat eigentlich gar keine Lust, mit mir zu schreiben.

4. Zu kurze Nachrichten

Tendenziell kann man sagen: Männer schreiben kurze Nachrichten, bringen das, was sie sagen möchten auf den Punkt und Frauen schmücken ihre Aussagen gerne aus und drücken alles in schön verpackten Formulierungen aus. Natürlich gibt es auch Ausnahmen und damit Männer, die eher gefühlsbetont schreiben und Frauen, die den direkten Ton wählen. Doch bezogen auf die typischen Missverständnisse per SMS oder Chat, tendiert Frau dazu, den neutralen Ton des Mannes persönlich zu nehmen und als ablehnend zu interpretieren. Der Mann jedoch denkt sich meist nichts dabei, und will das zweite Date genauso gerne, auch wenn er das in nur einem Satz schreibt.

5. Er antwortet nicht sofort

Der Klassiker: Er antwortet nicht sofort, obwohl wir genau wissen, dass er die Nachricht bereits gesehen hat. Der klare Schluss für jede Frau ist hier: Er will nicht mehr, er steht einfach nicht auf mich oder er hat eine andere. Doch ist an dieser Stelle zu bedenken, dass Männer generell nicht den gleichen Mitteilungsdrang wie Frauen via WhatsApp oder ähnlichem haben. Sie telefonieren meistens, um sich zu verabreden und nutzen das Treffen selbst dann um alles Wichtige zu besprechen. Vielleicht sind sie auch einfach zu faul für WhatsApp oder im Moment zu beschäftigt, um angemessen antworten zu können. Also nicht sofort verzweifeln, wenn keine direkte Antwort vonseiten des Mannes kommt - auch Männer sind nur Menschen!

In Anette Göttlichers Roman Wer ist eigentlich Paul? beschäftigt sich die Protagonistin Marie den lieben langen Tag damit, Nachrichten von Paul zu interpretieren - oder die Tatsache, dass er sich eben nicht meldet. Ihr Leben zwischen Uni, Freizeit und Arbeit wird auf den Kopf gestellt, denn der Gedanke an Paul lässt Marie nicht los. Und immer wieder kommt die Frage auf: Wer ist eigentlich Paul?

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