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Valentinstag
Große Gefühle

Verliebt in den Februar: Woher kommt der Valentinstag?

Der 14. Februar ist der Tag für alle Verliebten. Mehr als an jedem anderen Tag können wir hier unseren Partnern zeigen, wieviel sie uns bedeuten. Oder unserem Schwarm endlich sagen, dass wir gerne ein Date mit ihm hätten. Egal ob ein Ausflug, ein Abendessen oder kleine Geschenke: Der Tag der Liebe sollte genutzt und zelebriert werden. Denn viel zu oft geht die Romantik verloren in der Hektik des Alltags. Doch woher kommt der Brauch des Valentinstags eigentlich? Wir haben uns die Geschichte des Valentinstags einmal genauer angeschaut.

1. Der heilige Valentin

Die römisch-katholische Geschichtsschreibung überliefert, dass es bereits im frühen Mittelalter eine Art Valentinstag gab. Tatsächlich wurden in der Zeit um den 14. Februar vermehrt Verliebte und Ehepaare durch Priester gesegnet oder gar vermählt. Dieses Brauchtum geht dabei auf den heiligen Valentin von Terni zurück. Sein Glaube an das unantastbare, von Gott gesegnete Band der Liebe war so stark, dass es ihm letztlich sogar zum Verhängnis wurde.

Der spätere Märtyrer war bereits zu Lebzeiten über die Grenzen Italiens hinaus bekannt. Ehen, die von ihm geschlossen wurden, galten als besonders beständig. Frisch Vermählten schenkte er sogar Blumen aus seinem eigenen Garten. Sich auf seine göttliche Sendung berufend, verweigerte er schließlich dem Kaiser seinen Gehorsam. Er traute Verliebte unterschiedlichen Standes, unterschiedlicher Völker oder verfehdeter Familien. Dies führte am 14. Februar 269 zu seiner Hinrichtung. Ob Ursprung oder nicht: Noch heute gibt der Heilige diesem Tag seinen Namen.

2. Römische Wurzeln

Der 14. Februar war bereits vor dem Mittelalter als Tag der Liebe bekannt. Geschichtsschreiber der Antike berichten von einem Feiertag für Verliebte und Ehepaare, der dem heutigen Valentinstag ähnelt und sogar zur selben Zeit stattfand. Im alten Rom wurde um den 14. Februar der Göttin Juno (griechisch Hera) geopfert. Zu dieser wurde gebetet, wenn man sich Familien- und Eheglück erhoffte. Besonders beliebt waren dabei Opfer in Form von Blumensträußen.

Später entwickelte sich daraus der Brauch, der angebeteten Frau eben diese Blumen zu überreichen. Juno, oder Hera, sollte durch ein Liebesorakel den Frauen bei der Partnerwahl zur Seite stehen. Schließlich wurde an diesem Tag eine sogenannte Liebeslotterie eingeführt. Hier wurden heiratsfähige Männer und Frauen zufällig ausgelost und für ein Jahr einander zugesprochen.

3. Liebe im Mittelalter

Seine religiöse Komponente verliert der Tag der Verliebten im Mittelalter. Grund dafür ist die Entstehung des Minnesanges und reisender Barden und Spielmänner. Erstmals haben die Menschen Zugang zu einer Vielzahl von Geschichten, die nicht nur eine religiöse Komponente haben. Besonders beliebt sind dabei Mythen und Mären, die sich mit der Liebe beschäftigen.

Am bekanntesten sind zu dieser Zeit die Verse von Walther von der Vogelweide. Sein Gedicht “Under der Linden” wird vor allem im englischsprachigen Raum als Beginn des Valentinstages ohne kirchlichen Bezug betrachtet. Gleichzeitig ist der 14. Februar aber auch als Unglückstag für das Vieh bekannt, weswegen im Allgemeinen an diesem Tag nicht gearbeitet wurden. Zeit genug also, um den Liebesgeschichten eines Barden zu lauschen.

4. Englisches Brauchtum

Nachdem der 14. Februar im dunklen Mittelalter seine Bedeutung fast komplett verlor, blühte die Bedeutung des Tages der Liebe im 15. Jahrhundert wieder auf. Besonders in Großbritannien wurde der Valentinstag mit Hingabe begangen. Hier gab es erstmals auch Karten, die dem jeweils anderen geschrieben wurden. Gleiches gilt für das Überreichen von Blumen.

Beide Traditionen gelangen angeblich durch den Schriftsteller Samuel Pebys und seiner Frau zu Berühmtheit. Der Poet soll seiner Frau am Tag der Liebe eine kleine Botschaft, verfasst auf himmelblauem Briefpapier, geschickt haben. Diese antwortete postwendend. Nicht jedoch mit Worten, sondern mit dem Zusenden eines Blumenstraußes.

5. Deutsche Geschichte

Wie kam der Brauch des Valentinstages nun aber nach Deutschland? Zunächst einmal gelangt die Tradition des 14. Februar von England nach Amerika. Siedler nehmen die Bedeutung des Tages als Brauchtum mit ins neue Land. Dort überlebt sie nicht nur mehrere Jahrhunderte und mausert sich dabei zum regelrechten Feiertag. Die Bedeutung des Valentinstages wird auch, anders als in Europa, nicht während zweier Weltkriege vergessen.

Es sind schließlich die amerikanischen Soldaten im besetzten Westdeutschland, die die Tradition zurück nach Europa, insbesondere jedoch Deutschland bringen. Findige Floristen und Schokoladenhersteller sehen das Potential in einem solchen Tag der Liebe. Sie beginnen, intensiv mit der Bedeutung des 14. Februar zu werben und schaffen so den Valentinstag, wie wir ihn heute kennen.

Egal ob altes Rom oder heiliger Valentin: Der 14. Februar und seine Bedeutung sind heute nicht als Tradition aus unserer Gesellschaft wegzudenken. Der Tag der Liebe zählt mit zu den wichtigsten für frisch Verliebte und Ehepaare. Wenn Du Dich auf den Valentinstag so richtig einstimmen möchtest, haben wir die richtige Lektüre für Dich. Kathrin Lichters gilt als Stern am Himmel der deutschen Liebesromane. Nah, intensiv und authentisch erzählt sie Liebesgeschichten, von denen man einfach nicht genug bekommt. Besonders beliebt sind ihre Bücher über die Carhill Sisters. Die vier Schwestern haben in Sache Liebe schon so einiges erlebt - von Herzklopfen bis hin zu Herzschmerz. Doch das hält sie nicht davon ab, weiter nach der großen Liebe zu suchen. Genauso beliebt ist Kathrin Lichters Backstage Love Reihe. Hier begleitest Du Mia und Nic auf dem Abenteuer Liebe, das so einiges an Überraschungen und natürlich großen Gefühlen bereit hält.

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