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The British Empire - die 5 Must Knows über das ehemalige Weltreich

Als England die Welt regierte- Das British Empire war das größte Kolonialreich der Geschichte. Unter der Herrschaft des Vereinten Königreichs Großbritannien vereinte es sämtliche Gebiete über die ganze Welt verteilt. Den sprachlichen, kulturellen und politischen Einfluss der ehemaligen Englischen Kolonien, kann man heute noch spüren. Hier sind 5 Must Knows über das British Empire:

1. Das Reich, in dem die Sonne nie untergeht

Das British Empire hat seine Ursprünge schon im 16. Jahrhundert, als Abenteurer, Kaufleute und Entdecker des elisabethanischen Zeitalters loszogen, um die Welt zu erobern. Durch Sklavenhandel und verschiedene Handelsverträge gewann das Britische Reich schnell an Macht, die durch strategisches Vorgehen schnell ausgebaut werden konnte. Mit der Eroberung Indiens, Nordamerikas, Australiens und weiten gebieten Afrikas und militärischen Stützpunkten im Mittelmeer sicherte Großbritannien seine Macht. Im Jahr der größten Ausdehnung umfasste das British Empire mit 460 Millionen Einwohnern ein Viertel der damaligen Weltbevölkerung und erstreckte sich über ein Viertel der Landfläche der Erde! Kein Wunder also, dass Großbritannien und die Englischen Kolonien auch als „Reich, in dem die Sonne die untergeht“ bezeichnet wurden.

2. Indien, der Schlüssel zu Asien

Für die Absicherung und Ausdehnung der englischen Kolonialherrschaft spielte besonders Indien eine Rolle, da Indien als wirtschaftlich wichtigste Kolonie galt und als Schlüssel zum übrigen Asien gesehen wurde. Die Britische Ostindien-Kompanie trieb die Gebietseroberung in Asien voran. Als Stützpunkt diente die indische Stadt Kalkutta, die damit zu einem der Zentren des Britischen Empires in Indien wurde. Nach dem Aufstand in Indien 1857 wurde dir Britische Ostindien-Kompanie in die Kronkolonie Britisch-Indien umgewandelt und Königin Victoria wurde zur Kaiserin Indiens ausgerufen. Das Kaiserreich Indien galt als „Kronjuwel des Britischen Empire“. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war Kalkutta die Hauptstadt Britisch-Indiens. Heute ist Kalkutta mit 4,6 Millionen Einwohnern die siebtgrößte Stadt Indiens und gilt als Industriestadt, Verkehrsknoten und Kulturzentrum.

3. Der Kampf um Unabhängigkeit von Großbritannien

Der Weg zur Unabhängigkeit der Englischen Kolonien vom British Empire nahm in Britisch-Nordamerika seine Anfänge: Zunehmende Aufstände in den Kolonien führten dazu, dass diese den Status als Siedlungskolonien erhielten, was sie- mit Ausnahme der Außenpolitik- zur politischen Eigenständigkeit berechtigte. Nach dem ersten Weltkrieg wurden dem British Empire im Vertrag von Versailles noch mehr Kolonien zugesprochen, im Jahr 1922 erreichte das Empire so seine größte Ausdehnung. Zwischen den beiden Weltkriegen wuchsen erneut Unabhängigkeitsbewegungen heran, die sich auch während dem 2.Weltkrieg fortsetzten. Da Großbritannien nicht in der Lage war, das gesamte Empire nach außen zu Verteidigen und die Unruhen zu stoppen, kam es zu ersten Auflösungstendenzen und zur Dekolonialisierung, die bis in die 1980er Jahre andauerte. Die Übergabezeremonie der letzten bedeutenden und bevölkerungsreichsten Kolonie Hongkong im Jahr 1997 wird als „Ende des Empire“ bezeichnet.

4. Das Commonwealth of Nations

Als Reaktion auf die Autonomiebestrebungen seiner ehemaligen englischen Kolonien und um seinen Einfluss auf ehemalige Englische Kolonien nicht ganz zu verlieren, gründete Großbritannien Anfang des 20. Jahrhunderts das British Commonwealth of Nations (heute Commonwealth of Nations), um diese weiter an Großbritannien zu binden. Heute ist das Commonwealth of Nations ein freiwilliger, unparteiischer, wirtschaftspolitischer Zusammenschluss gleichberechtigter Staaten. Oberhaupt ist derzeit die britische Monarchin Königin Elisabeth II., deren Rolle allerdings sowohl beim Commonwealth of Nations als auch als Staatsoberhaupt der sogenannten Commonwealth Realms rein symbolisch ist.

5. Auswirkungen des British Empire heute

Natürlich haben die vielen Jahre als Englische Kolonien in den jeweiligen Ländern Spuren hinterlassen. Obwohl die Kolonialzeit in vielen Ländern nicht nur positive Auswirkungen mit sich brachte, die sich teilweise durch Grenzkonflikte oder Ähnlichem bis heute ziehen, hat die Zeit als Englische Kolonie in vielen Ländern auch heute noch Nachwirkungen: Die englische Sprache ist Weltsprache, Hauptsprache von über 300 Millionen Menschen und die Zweitsprache von mehr als 400 Millionen Menschen. Das parlamentarische System und die englische Rechtsprechung dienten vielen ehemaligen Englischen Kolonien als Vorbild für die Gestaltung ihres eigenen Staatswesens. Auch die britische Kolonialarchitektur prägt bis heute Städte der ehemaligen Englischen Kolonien. In England entwickelte Ballspiele haben sich über die ganze Welt verbreitet- Fußball, Cricket und Golf sind nicht nur in Großbritannien Nationalsportart. Einige Länder, darunter auch Indien, haben den Linksverkehr beibehalten.

In der Glanzzeit des Britischen Empires in Indien spielen die beiden Romane „Die englische Erbin“ und „Der Duft von Sandelholz“ der Autorin Laila el Omari, die die berauschende Exotik Indiens und den Zauber der jungen Liebe berührend einfangen:

In »Die englische Erbin« wird Alec Delaney nach zehn Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen und ist überwältigt von den Eindrücken der verwirrenden Vielfalt, der atemberaubenden Farbenpracht und dem Gemisch der Düfte, die im Kalkutta 1875 auf ihn einströmen. Er ist entschlossen, sich seinen Platz im Leben zurück zu erobern und Rache an dem Mann zu nehmen, der ihn unschuldig verurteilt hat. Als Alec, mittlerweile Geschäftsmann in London, drei Jahre später Lady Helena Ashington trifft, verändert das sein Leben: Lady Helena ist die Liebe seines Lebens und die Tochter seines Erzfeindes….

»Der Duft von Sandelholz« spielt in Bombay 1753 und handelt von der rebellischen Elisha Legrant, die immer wieder gegen die Konventionen der englischen Kolonialgesellschaft aufbegehrt. Statt sich mit der feinen Gesellschaft zu beschäftigen, erkundet sie das bunte Treiben am Hafen von Bombay, die Vielfalt von Farben und Gerüchen auf dem Basar oder die traditionelle Kunst der Kalligraphie. Als sie dem Arzt Damien Catrall begegnet, ist sie nicht nur fasziniert von seinem medizinischen Können- schnell kommen die beiden sich näher. Doch Damien ist auf Drängen seines Vaters bereits mit einer reichen Erbin verlobt, das gemeinsame Glück scheint unmöglich...

Zwei Romane in einem Band, die dich zum Träumen bringen!

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