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Langeweile & Monotonie: 5 Tipps wie Du dem Alltagstrott entkommst

Aufstehen, anziehen, Kaffee trinken und los. So oder so ähnlich sieht der Morgen der meisten Berufstätigen aus. Von Montag bis Freitag gibt es zwischen dem ersten Kaffee am Morgen und dem Zähneputzen am Abend kaum Abwechslung. Austauschbare Tage und das Gefühl, in einem Hamsterrad fest zu stecken lassen bei vielen Monotonie aufkommen. Damit aus der Langeweile im Alltag keine ernsthafte Erkrankung wird, wie beispielsweise Burn-Out, solltest Du bereits frühzeitig für Abwechslung sorgen. Wir haben hier 5 Tipps für Dich, die gegen Langeweile und den üblichen Alltagstrott helfen sollen!

1. Neue Wege gehen

Langeweile entsteht nicht selten dann, wenn unser Kopf entweder nichts oder das immer gleiche zu tun hat. Als Gewohnheitstier, das der Mensch ja nun einmal ist, passiert es schnell, dass man Tag um Tag das immer gleiche macht und sieht. Und auf einmal feststellt, dass der Alltag schon ganz langweilig ist. Damit Du nicht gleich Dein ganzes Leben auf den Kopf stellen musst, ist unser erster Tipp gegen den Alltag ziemlich einfach umgesetzt.

Wie wäre es, einfach mal einen anderen Weg zur Arbeit oder zur Uni zu nehmen? Statt dem Auto eventuell das Fahrrad? Dank einer gut ausgebauten Infrastruktur in deutschen Städten gibt es nur in den wenigsten Fällen genau einen Weg zum Ziel. Neue Wege zu gehen ist der erste Schritt zu einem spannenderen Alltag.

2. Ein Hobby für den Alltag

Klar ist beim Kampf gegen den Alltagstrott auf jeden Fall eines: Es muss sich etwas in Deinem Leben verändern. Und das bist meistens Du selbst. Das Gefühl von Monotonie zieht schließlich nicht einfach so in ein Leben ein. Meist passiert es dann, wenn wir zu gemütlich geworden sind, um etwas zu ändern. Genau in diesem Moment wird es Zeit, die Freizeit neu zu gestalten, egal ob am Wochenende oder nach der Arbeit. Wie wäre es beispielsweise mit einem neuen Hobby? Egal ob Briefmarken, ehrenamtliche Tätigkeiten oder Sportclub - neue Dinge zu lernen vertreibt die Langeweile im Handumdrehen.

3. Spontanität - here I come

Bei der Wahl zwischen dem abendlichen Serien schauen auf dem Sofa oder einem spontanen Treffen mit Freunden in der alten Lieblingsbar gewinnt ja meistens - richtig, das Sofa. Yogapants und Hoodie sind schließlich auch bequemer als Skinny-Jeans und High-Heels. Dabei ist genau das die perfekte Möglichkeit, um dem Alltag etwas mehr Pepp zu verleihen.

Spontanität ist zwar gelegentlich etwas unbequem, dafür aber der Retter bei Monotonie und Langeweile. Und hört sicher nicht beim unangekündigten Barabend mit alten Freunden auf. Wie wäre es mit einem spontanen Wochenendtrip? Das sorgt nicht nur für Vorfreude, sondern auch für Erinnerungen, die die nächste Woche versüßen.

4. Schreibe eine Herzensliste

Wir alle kennen sie und nutzen sie gern als Gedächtnisstütze oder um Ordnung in unseren Gedanken zu schaffen: Die To-Do-Liste. Dinge, die unbedingt erledigt werden müssen, damit der Alltag noch reibungsloser verläuft. Dass ein Alltag ohne Ecken und Kanten aber schnell zu Langeweile führt, muss hier wohl nicht erst noch erwähnt werden. Das soll aber nicht heißen, dass Du ab jetzt unorganisiert durchs Leben gehen sollst.

Viel sinnvoller wäre es, als Ausgleich eine Herzensliste zu schreiben. Hier kommen all die Sachen drauf, die Du schon immer gerne machen wolltest oder für die Du einfach gerne mehr Zeit hättest. Für jede abgearbeitet To-Do-Liste, gilt es, einen Punkt auf der Herzensliste zu erfüllen.

5. Ganz oder gar nicht

Zwischen neuen Arbeitswegen, mehr Spontanität und Herzenslisten fällt es schwer, noch Langeweile oder einen Alltagstrott zu empfinden. Solltest Du trotzdem noch das Gefühl haben, in einem Hamsterrad zu stecken, aus dem es kein Entkommen gibt, musst Du tiefer graben. Meistens ist es dann nämlich nicht der Alltag, der für Langeweile oder Monotonie sorgt. So geben beispielsweise ganze 41% der Arbeitnehmer an, dass sie sich in ihrem Job unterfordert fühlen.

Das führt im Ernstfall nicht nur zu Langeweile, sondern sogar zu Depressionen. Sollte Dein empfundener Alltagstrott tatsächlich daher rühren, kann ein Jobwechsel helfen. Neue Herausforderungen und ein neues Umfeld auf Arbeit helfen oft gegen Langeweile und Monotonie im Alltag.

Dass ein über Jahre eingefahrener Alltagstrott keine Kleinigkeit ist, muss auch die Protagonistin in Karin Hartig’s Roman Reihenhaus-Blues feststellen. Corinna ist Hausfrau und Mutter - und seit einiger Zeit mehr als nur gelangweilt von der scheinbar perfekten Vorstadt-Idylle in der sie lebt. Als ihr der immer gleiche Rhythmus der Tage zu viel wird, bewirbt sie sich kurz entschlossen als Fotografin bei einer ortsansässigen Tageszeitung. Die stellen sie nicht nur begeistert ein, sondern können von ihren Aufnahmen scheinbar auch noch nicht genug kriegen! Voller Begeisterung stürzt sich Corinna in ihren neuen Job - und lernt dabei Rüdiger kennen. Für den sie bald mehr empfindet, als es für eine verheiratete Frau angebracht wäre. Zwischen Gefühlschaos und Sinnkrise versucht Corinna, ihren Weg zu gehen und ihr Glück zu finden.

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