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Indian Summer in Neuengland
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Indian Summer – die schönste Reise durch Neuengland

Der laue Wind streicht durch die goldgelben bis rotgoldenen Blätter der Laubbäume und lässt sie leise schwingen. Ein Rausch voller Farben erstreckt sich über die hügelige Landschaft Neuenglands und verwandelt diese in eine magische Herbstoase. Denn alle Jahre wieder, immer im Herbst, erstreckt sich die Natur Neuenglands in einer faszinierenden Farbenpracht.

Dieser sogenannte Indian Summer ist inzwischen derart beliebt, dass jährlich zahlreiche Touristen für das Naturspektakel nach Neuengland reisen.

Warum auch Ihr unbedingt zum Indian Summer nach Neuengland reisen solltet und warum sich vor allem eine Reise nach Maine lohnt, erfahrt Ihr hier:

1.Boston: Tor nach Neuengland

Um die Höhepunkte des Indian Summers in seiner vollen Pracht zu erleben, bieten sich die Monate September und Oktober als ideale Reisezeit an. Empfehlenswert ist es zum Beispiel Boston als Startpunkt zu wählen. Zudem gilt die Hauptstadt des Bundesstaats Massachusetts als Tor Neuenglands und bietet Euch so die ideale Ausgangslage.

Hier könnt Ihr zunächst einige wundervolle Tage verbringen, um Boston, die älteste Großstadt Amerikas, zu erkunden und viel über die Geschichte Amerikas lernen. Denn Boston war die Brutstätte revolutionärer Ideen und auch die ersten Schüsse des Unabhängigkeitskrieges fielen in der Nähe von Boston.

Vielen von Euch wird die Stadt auch noch bestens aus den Geschichtsbüchern mit der Boston Tea Party aus Schulzeiten bekannt sein. Kein Wunder, denn historisch gesehen ist die Boston Tea Party DAS zentrale Ereignis der Stadthistorie. Wer sich von Euch näher dafür interessiert, sollte einen Abstecher ins Boston Tea Party Ship & Museum machen, das in der historisch nachgebauten Brigg Beaver II untergebracht ist und an die Ereignisse von 1773 erinnert. Zusätzlich finden zu den Geschehnissen in regelmäßigen Abständen kleine Shows mit zeitgenössischen Kostümen statt.

Für weitere faszinierende Momente und Highlights empfiehlt es sich die Stadt zu Fuß zu erkunden und vor allem den Freedom Trail entlang zu laufen. Dieser berühmte, etwa 4 Kilometer lange Weg verbindet die 16 wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Durch die rote Markierung auf den Pflastersteinen könnt Ihr ihn leicht erkennen und Eure Entdeckungstour an Amerikas ältesten öffentlichen Park, dem Boston Common, beginnen. Kostümierte Erzähler, die Ihr auf dem Freedom Trail treffen werdet, geben Euch gerne eine Unterrichtsstunde und führen Euch nochmal in die Geschichte Amerikas ein.

2.Von der Traubenlesen nach Rhode Island

Herbstzeit bedeutet in Neuengland nicht nur farbenfrohe Naturschauspiele, sondern auch die Zeit der Traubenlese im südlichen Neuengland zu erleben. Das sonnige Klima ist in etwa mit dem in nördlichen Frankreich vergleichbar und so lassen sich auch hier zahlreiche tolle Weingüter entdecken.

Wenn Ihr also Weinliebhaber seid, dürft Ihr auf keinen Fall den Coastal Wine Trail verpassen und auf diesem Weg Eure Reise nach Maine fortsetzen. Nach Lust und Laune könnt Ihr dann auf Eurer Strecke mal hier, mal da einen Stopp einlegen und das ein oder andere Weingut besuchen. So könnt Ihr im Bundesstaat Massachusetts z.B. Travessia in New Bedford, Running Brook in North Dartmouth und Westport Rivers in Westport besuchen. In Rhode Island bieten sich wiederum die Newport Vineyards an, die sich unweit vom Stadtzentrum von Newport befinden. In Little Compton hingegen befinden sich die 35 Jahre alten Sakonnet Vineyards.

Bevor Eure Tour weitergeht, empfehlen wir Euch in Rhode Islands schöner Hauptstadt Providence zu nächtigen und diese noch ein paar Tage zu erkunden. Das lebendige und bunte Städtchen verfügt über vielfältige Stadtviertel und eine abwechslungsreiche Kunstszene. So lohnt sich besonders in den Sommermonaten ein Besuch des alljährlichen WaterFire Festival, bei dem von Sonnenuntergang bis Mitternacht auf den drei Flüssen der Innenstadt Feuerwerke entzündet werden. Die Straßen und bunten Häuschen tauchen ein in ein stimmungsvolles Licht und versprühen pure Lebensfreude. Zudem ist Providence besonders unter den Feinschmeckern ein beliebtes Reiseziel. Nicht nur, dass hier 1872 die Idee des amerikanische Diners mit den typischen Burgern, Pfannkuchen und Pies geboren wurde, auch der Stadtteil Federal Hill lockt mit seinem italienischen Flair und den vielen Restaurants, Bäckereien und Märkten die Genießer aus aller Welt an.

Um Providence kennenzulernen, biete sich die Tour "Providence Walks: The East Side" an, die zu 17 historischen Sehenswürdigkeiten führt und sich auf das reichhaltige kulturelle Erbe der Stadt, die im Jahr 1636 gegründet wurde, konzentriert.

3.Weiterfahrt durch Massachusetts

Auf Eurer Reise durch Massachusetts bietet sich Euch die Option Geschichte hautnah zu erleben. Denn auf dem Weg nach Deerfield kommt ihr am Old Sturbridge Village, dem größten Freilichtmuseum im Nordosten, vorbei.

In historischen Kostümen nehmen Euch Museumsangestellte mit auf eine Reise in die 1830er Jahre. Das tolle an dem Freilichtmuseum sind aber vor allem die uralten Bäume, die auf dem Gelände wachsen und besonders im Indian Summer mit ihren leuchtenden Blättern zur Geltung kommen.

Im Connecticut River Valley liegt schließlich der 300 Jahre alte Ort Historic Deerfield, in dem tatsächlich noch Häuser aus dem 18. Und 19. Jahrhundert die Avenue säumen Einige der Häuser sind sogar für Besucher geöffnet.

4.Durch New Hampshire nach Vermont

Ein wahrer Farbenrausch erwartet Euch schließlich auf Eurer Weiterreise durch New Hampshire, denn auf den Hügeln rechts und links des Connecticut Rivers, der die Grenze zwischen New Hampshire und Vermont bildet, strahlen die Bäume in satten Gelb- und Rottönen um die Wette.

In beiden Staaten werdet Ihr begeistert sein von den typischen Städtchen Neuenglands, die Ihr dort vorfinden werdet. In Brattleboro könnt Ihr zum Beispiel einen Stopp einlegen, um das Haus Naulakha des Schriftstellers Rudyard Kipling zu besichtigen. Auf der anderen Seite des Connecticut Rivers findet sich wiederum die Sommerresidenz, das Studio und die Gärten des berühmten Bildhauers Augustus Saint-Gaudens, der unter anderem Statuen des ehemaligen Präsidenten Abraham Lincoln baute. In Hanover findet Ihr hingegen den Sitz des angesehenen Dartmouth College, das 1769 gegründet wurde und die letzte Hochschulgründung der amerikanischen Kolonialzeit war, vor.

5.Von New Hampshire an die Küste Maines

Nach vielen aufregenden Zwischenstopps befindet Ihr Euch nun auf der Zielgerade nach Maine. Denn von Conway in New Hampshire geht es direkt nach Maine.

Wenn Ihr denkt, Ihr habt den Indian Summer schon in seiner vollen Pracht bewundert, dann werdet Ihr nun Augen machen: die Strecke von Conway nach Maine ist nämlich eingerahmt von bewaldeten Bergen, die im Herbst in den buntesten Farben erstrahlen.

Fahrt auf jeden Fall bis nach Naples, einer lebendigen Stadt am See und mietet Euch dort ein Kayak oder macht einen Rundflug mit dem Wasserflugzeug, um die Schönheit der Natur von all ihren Seiten zu sehen. Im Stadtzentrum warten dann zahlreiche Restaurants auf Euch, in denen Ihr Euch einen Hummer gönnen solltet. Denn was ist leckerer als ein fangfrischer Hummer an der Küste Maines bei lauen Sommertemperaturen?

Nachdem Maine bekannt ist für seine lange Küstenlinie, felsige Inseln und majestätische Berge, solltet Ihr auf Eurer Reise nach Maine so viel besichtigen wie Ihr nur könnt. Zu sehen gibt es in dem Bundesstaat einiges, der alleine schon fast so groß ist wie die restlichen Bundesstaaten von Neuengland zusammen.

The Kennebunks

So wartet auf Eurer Reise nach Maine beispielsweise auch die bekannteste Urlaubsregion „The Kennebunks“, bestehend aus den Orten Kennebunk, Kennebunkport, Arundel und Cape Porpoise auf Euch.

Ihr fragt Euch warum genau diese Region so beliebt ist? Im Indian Summer ergibt sich durch die farbenprächtige Mischung der Herbstblätter zum kontrastvollen blau des Atlantiks ein unvergessliches Naturschauspiel.

Bucht Euch eine der Stadtrundfahrten in den tollen Pferdekutschen, um die Urlaubsregion und vor allem den historischen Teil Kennebunkports kennen zu lernen.

Lake Sebago und Douglas Mountain

Danach geht es landeinwärts weiter ins Landesinnere von Maine zum bezaubernden Sebago Lake. Das große Gewässer, wie der Sebago Lake wörtlich heißt, ist ein 116 km² großer See mit kleineren umliegenden Gewässern, die von den farbenfrohen Laubwäldern umgeben sind.

Gönnt Euch doch eine kleine Schifffahrt auf einem der Gewässer und bewundert die Wälder, die sich auf der Wasseroberfläche in allen Farben widerspiegeln.

Ein atemberaubender Ausblick auf die Natur von Maine erwartet Euch auch auf dem Gipfel des 430 Meter hohen Douglas Mountain in Sebago. Von der Spitze des Berges wird Eure Wanderung belohnt mit einem wunderschönen Blick auf die White Mountains und den Sebago Lake.

Acadia National Park

Wer eine Reise nach Maine antritt, dem sollte keinesfalls der Acadia National Park entgehen: 3,5 Stunden nordöstlich erstreckt sich dieser auf einer Insel, die über eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. In dem 16 000 Hektar großen Nationalpark könnt Ihr rund 200 km lange Wegenetze erwandern oder mit dem Mountainbike erkunden. Für alle Frühaufsteher unter Euch empfiehlt sich ein Aufstieg des Cadillac Mountain, von wo aus Ihr die ersten Sonnenstrahlen genießen könnt.

Doch auch in niedrigeren Lagen bietet die raue Landschaft einiges an Sehenswerten. Allein das Meer, das gegen die zerklüftete Felsenküste brandet, ist es wert beobachtet zu werden.

Auch Samantha, die Protagonistin in Kate Sundays Roman „Whispering Love: Frühling in Maine“ beschließt im malerischen Küstenort Angel’s Cove in Neuengland eine Auszeit von dem gleichgültigen Verhalten ihres Ehemanns Ethan zu nehmen. Dort lernt sie schließlich auch den charmanten Architekten Cole kennen, der sie trotz seiner leichtlebigen Art sofort in seinen Bann zieht.

Eigentlich warnt ihr Instinkt sie vor Cole, dennoch lässt sie sich auf ein aufregendes, sexuelles Abenteuer mit ihm ein. Doch die leidenschaftliche Nacht bleibt nicht ohne Folgen: Samantha verliebt sich in Cole und ihre Ehe steht nun auch auf dem Spiel!

Wie es mit Cole, Samantha und Ethan weitergeht, erfahrt Ihr in Kate SundaysWhispering Love: Frühling in Maine“.

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