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Himmlische Wesen: 5 Gründe warum uns Engel so faszinieren.

Besonders zur Weihnachtszeit erfreuen sie sich wieder besonders großer Beliebtheit: Engel, die kleinen beflügelten Himmelswesen. Vor allem in der Esoterik-Szene zählen sie zu den liebsten Tröstern und Helfern. Engel werden angebetet, um Rat gefragt und ihnen wird unsere Unversehrtheit anvertraut, indem wir sie zu Schutzengeln auserkoren. In nahezu jedem Schreibwaren- und Interieur-Laden gib es bereits Schlüsselanhänger in Engelsform und mit eingravierten Namen des Käufers zu erwerben.

 

Doch wo begegnen uns diese mystischen Wesen im Alltag noch und warum faszinieren sie uns so sehr?

 

Grund 1: Tradition und Mythos

Basierend auf dem griechischen Wort „angelos“, das Engel (= Bote, Gesandter des Göttlichen) bedeutet, glauben auch das Christentum, der Islam und das Judentum an die kleinen beflügelten Wesen. In den Religionen sind Engel die Boten des göttlichen Willens und die Vermittler zwischen Mensch und Gott. Ihre Flügel verkörpern dabei Schnelligkeit und ihre Köpfe sind von Heiligenscheinen umgeben, die wiederum auf die himmlische Heimat verweisen.

Im antiken Christentum herrschte zunächst ein volkstümlicher Glaube an Engel bis sich eine zentrale christliche Lehrautorität etablierte und Ordnung in die Engelswelt zu bringen versuchte. Angeblich war 700 n. Chr. die Engelsverehrung so groß, dass die Geistlichen befürchteten Gott werde der Rang abgelaufen. Deshalb verboten sie die namentliche Nennung von Engeln.

Genutzt hat dieses Verbot allerdings nicht viel, denn bis heute hat sich der Mythos der Engel gehalten und spielt in den Religionen weiterhin eine wichtige Rolle.

Neben den göttlichen Engelsboten, wird im Volksglauben auch der Mythos des persönlichen Schutzengels übermittelt. Demnach habe jeder Mensch einen Engel als Beschützer und Hüter an seiner Seite, wie es auch Papst Johannes Paul II. Ende des 20. Jahrhunderts sagte.

Grund 2: Engel als Kulturgut

Zahlreiche Maler, Musiker und Schriftsteller ließen sich ebenso von dem Engelsgedanken leiten und transportierten diese Ideen als Kulturgut weiter. Das weltberühmteste Kulturgut dürften die Engel der „Sixtinischen Madonna“ sein, die der italienische Maler Raffael gezeichnet hat. Doch auch Bands wie Abba mit ihrem Song „I believe in Angels“, Rammstein mit „Engel“ oder Robbie Williams mit „Angels“ besingen die überirdischen Wesen.

Grund 3: Engel als Stütze im Alltag

Häufig neigen Individuen dazu, in stressigen und anspruchsvollen Situationen nach einem Rettungsanker zu suchen. Nach etwas, das ihnen Halt und Kraft spendet und ihnen ein Gefühl der Sicherheit vermittelt.

Während viele diesen Ausgleich in der Interaktion mit ihren Mitmenschen oder speziellen Hobbies wie Sport, Tanz, etc. finden, suchen andere danach in überirdischen Sphären. Gerade das wissenschaftlich nicht Erklärbare oder für den menschlichen Verstand nicht logisch Nachvollziehbare fasziniert die Menschheit seit jeher. Ebenso ist es auch mit den himmlischen Boten.

Grund 4: Engel in Literatur und Film

Diese Faszination führt auch dazu, dass die Thematik der Engel häufig in der Literatur wiederzufinden ist. Gerne greifen Autoren wie Becca Fitzpatrick in „Engel der Nacht“ oder Timothy Carter in „Böser Engel“  diese Angelegenheit auf und treffen den Nerv der Leser.

Eine überaus große Faszination hegen wir allerdings für die böse Engelsversion. Allen voran Luzifer, der sich der göttlichen Herrschaft nicht unterordnen wollte und somit aus dem Himmel verbannt wurde. Seither verkörpert er als Teufel die böse Seite und wird regelmäßig im Kampf zwischen Gut und Böse personifiziert.

Die neueste Personifizierung erfolgt in der Serie „Lucifer. Der Höllenfürst in L.A.“. Gespielt von Tom Ellis gibt Lucifer aus Langeweile seinen Thron in der Unterwelt auf und erscheint im irdischen Leben der Bürger von Los Angeles. Dort dient er schließlich als Helfer dem LAPD bei der Verbrecherjagd.

Während seine Kontaktperson bei der Polizei, die attraktive Polizistin Detective Chloe Decker immun gegenüber Lucifers übernatürlichen Kräften zu sein scheint, ist Lucifer ihrem Ex-Mann Dan ein Dorn im Auge. Gleichzeitig ist auch Lucifers Bruder Amenadiel zu sehen, der mühselig versucht den Teufel wieder auf seinen Thron zurückzuholen.

Grund 5: Modische Engel

Man mag vielleicht sagen es ist unserer Modernität oder Zeit geschuldet, doch ganz egal wie auch immer man es bezeichnet will: Engel begegnen uns inzwischen auch in der Modewelt. Nein, nicht als Aufdrucke auf Shirts oder Hosen.

Die Sprache ist von den Victoria’s Secret Engeln. In sexy Dessous und sowohl für Männer als auch Frauen faszinierend, schweben die attraktiven Engel über den Laufsteg und präsentieren die neuesten Modetrends. Treten die Engel in ihren knappen Dessous auf die Laufstege verwandeln sich die Modemetropolen zu den begehrtesten Anlauforten für alle Fashion-Victims.

 

In dem neuen Roman „Cupidas küssen nicht“ von Ewa A. trägt Evodie als Cupida die Funktion des Liebesengels und bekommt den Auftrag, den Witwer Jonas mit der alleinerziehenden Susan zusammenzubringen. Eigentlich ein ganz normaler Job für Evodie. Wäre da nicht Jonas, den sie näher kennenlernt und für den sie Gefühle entwickelt.

Als Cupida ist es ihr jedoch untersagt, Gefühle für jemanden zu entwickeln. Als Demian, der beste Zwietracht-Engel auch noch von Evodies Gefühlen Wind bekommt, versucht er Jonas und Susan voneinander fernzuhalten und somit Evodie zu schaden. Doch dem nicht genug: Mit seiner Attraktivität zieht Demian die Frauen an wie ein Magnet und schließlich können sich auch Evodie und Susan seinem Charme nicht widersetzen. Welcher Wettstreit dadurch entsteht und wie Evodies Karriere als Cupida weitergeht, erfahrt Ihr in „Cupidas küssen nicht“.

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