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Good Girl Gone Bad - Fremdgehen für Anfängerinnen

Jeder hat schon einmal davon gehört oder sogar selbst darüber nachgedacht: Fremdzugehen oder einen Seitensprung zu haben. Zwischen Gedanke und Umsetzung liegen bekanntlich Welten, und dennoch muss an dieser Stelle gesagt werden, dass wir mit unseren Gedanken über Sex außerhalb der Partnerschaft nicht alleine sind. Laut einer Studie haben oder hatten in Deutschland 50% aller Menschen schon einmal einen Seitensprung. Das klingt nicht nur nach einer ganzen Menge an untreuen Partner, es zeigt auch, dass dem Fremdgehen ein gewisser Reiz anhaftet, dem sich nicht jeder entziehen kann. Aber warum gehen wir eigentlich fremd? Und wenn wir fremdgehen: Wie verheimliche ich die Affäre am effektivsten meinem Partner? Wir haben uns mal umgehört!

1. Warum wir fremdgehen

Der Grund für eine Affäre oder das Verlangen nach einem anderen Menschen als unserem Partner muss nicht immer logisch sein. Sicher gibt es die Fälle, in denen ein Seitensprung aus Berechnung begangen wird. Sei es, um den Partner zu verletzen oder um seine Aufmerksamkeit zu erlangen. In diesen Fällen ist das Geheimhalten einer Affäre jedoch nicht unbedingt das Ziel. Ganz anders sieht es hingegen bei einem Großteil derer aus, die ohne offensichtliche Hintergedanken fremdgehen.

In einem solchen Fall liegt die Ursache im Unterbewusstsein. Sei es, dass man sich nicht wertgeschätzt fühlt, der Partner bestimmte sexuelle Wünsche nicht erfüllt oder man schlicht und ergreifend aus dem Alltagstrott ausbrechen möchte. Ein Seitensprung hat nicht immer nur eine Trennung zur Folge. Manchen eingestaubten Beziehungen hat er schon den nötigen Kick gegeben, um wieder Schwung ins Bett zu bringen. Darauf sollte man sich im Zweifelsfall jedoch nicht verlassen.

2. Wo man Seitensprünge findet

Zunächst einmal soll gesagt sein: Ein Seitensprung oder gar eine Affäre will gut überlegt sein. Denn die Wahrscheinlichkeit aufzufliegen liegt bei etwa 50%. Hinzu kommt noch, dass das Feuer einer kurzen Affäre zwar heiß brennt, aber die emotionale Verbundenheit in einer Beziehung damit kaum zu vergleichen ist. Ist es uns das Risiko wert, sollten wir uns auf die Suche nach geeigneten Seitensprüngen machen. Wer für Barbesuche oder Partyabende keine Zeit hat, der findet eine ganze Reihe von Online-Portalen, die sich auf die Niche der Seitensprünge spezialisiert haben.

Der Vorteil liegt hier vor allem darin, dass jeder weiß, was zu erwarten ist. Der Seitensprung wird also am nächsten Morgen nicht auf einmal für immer bleiben wollen. Hier muss jedoch Vorsicht walten. Neben den hochwertigen Agenturen gibt es eine ganze Reihe von Scheinfirmen, die hauptsächlich Geld machen wollen. Eine gründliche Recherche schützt hier davor, abgezockt zu werden. Diese sollte jedoch im besten Fall nicht am Computer zu Hause oder am Handy durchgeführt werden, um den Partner nicht mit der Nase auf das eigene Vorhaben zu stoßen.

3. Gewohnheiten beibehalten

Einen Seitensprung oder eine Affäre geheimzuhalten ist meist gar nicht so leicht, wie wir im ersten Moment vermuten würden. Es erfordert eine akribische Planung und genaue Strukturen. Das wichtigste ist dabei, alte Gewohnheiten und den üblichen Lebensstil nicht plötzlich zu ändern. Das Wechseln des Lieblingsparfüms, rigorose Sportprogramme oder eine neue Frisur: Nichts macht einen aufmerksamen Partner schneller stutzig als grobe Änderungen der sonstigen Gewohnheiten.

Gleiches gilt für den Umgang mit aufkommenden Schuldgefühlen. Denn egal wie sehr wir hinter unserer Entscheidung zu einem Seitensprung stehen: Die Schuldgefühle werden kommen. Diese mit übertriebener Aufmerksamkeit gegenüber dem Partner aufwiegen zu wollen, ist jedoch nur ein Schritt zur Entdeckung. Frühstück am Bett oder teure Geschenke zwischendurch sollten in gleichem Maße erfolgen, wie in den letzten Jahren.

4. Spuren verwischen

Jeder hat schon einmal davon gehört und das hat auch seinen Grund: Sämtliche Ausgaben, die in Verbindung mit einem Seitensprung stehen, fallen idealerweise in bar aus. Geld- und Kreditkartenabrechnungen sind für viele Partner, die einen Verdacht haben, die erste Anlaufstelle. Sinnvoller ist hier, vom üblicherweise abgehobenen Haushaltsgeld immer wieder kleinere Beträge zur Seite zu legen und so anzusparen.

Nicht nur das Geld und die Ausgaben können eine eindeutige Spur zum wohl gehüteten Geheimnis sein, auch eventuelle Mitwisser folgen gelegentlich zurecht ihren eigenen moralischen Grundsätzen und legen die Affäre offen. Deswegen gilt an dieser Stelle für uns das Sprichwort: Genießen und Schweigen. Selbst die beste Freundin darf in diesem Moment außen vor bleiben, damit wir unsere Affäre ganz für uns genießen können.

Ein funktionierendes Liebesleben und eine erfüllende Karriere: Von nichts ist die Protagonistin in Steffi von Wolffs Roman Fremd küssen weiter entfernt. Carolin Schatz erlebt in ihren 30ern eine echte Mid-Life-Crisis. Im Job läuft alles schief, als sie das größte Funkloch in der Geschichte ihres Senders verursacht. In besagtem Funkloch würde sie dann am liebsten auch gleich verschwinden, als sich die letzten Interessenten in ihrem Liebesleben als Transvestiten oder schwul herausstellen. Wird Carolin ihre Krise überwinden und ihr Glück finden?

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