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Die Macht der Musik: 5 Gründe für ein Leben mit Musik

Morgens klingelt der Wecker mit dem aktuellen Lieblingssong, während dem Frühstück erklingen im Radio die neuesten Hits, unter der Dusche singen wir Lieder, von denen wir meinen, die Texte zu kennen, abends in der Kneipe treffen wir uns mit Freunden und im Hintergrund sorgt Jazz-Musik für eine entspannte Stimmung und im Kino entführen uns wundervolle Soundtracks in die Filmwelt. Ohne Zweifel spielt Musik eine große Rolle in unserem Leben, und deshalb gibt es hier 5 Gründe dafür, dass das auch so bleiben sollte.

1. Musik kann Medizin sein

Musik wird häufig eine angst- und schmerzlindernde und auch eine heilende Wirkung zugesprochen, und das nicht ohne Grund. In der Medizin wird Musik in verschiedenen Bereichen zur Therapie eingesetzt, ob in der Psychologie, Schmerztherapie oder auch bei Patienten, die einen Schlaganfall erlitten. Ein ganz besonderer Effekt von Musik lässt sich außerdem bei vielen Menschen, die an Demenz erkrankt sind beobachten. Die richtige Musik ist beispielsweise in der Lage dazu, vergessen geglaubte Erinnerungen zurückzuholen und dient den Patienten so als Stütze in ihrem Leben. Musik kann somit gewissermaßen wahre Wunder bewirken.

2. Musik weckt und verstärkt Emotionen

Ein einziges Lied kann es manchmal schaffen, einen Teil der Vergangenheit zurückzuholen - ob es der Song ist, der beim ersten Kuss im Radio lief, ob wir genau dieses Lied mit der besten Freundin in Dauerschleife gehört haben, oder ob es beim Familienurlaub am Lagerfeuer gesungen wurde. Musik ist also häufig mit ganz persönlichen Ereignissen und Gefühlen verknüpft, wird sie wieder gehört, kommen eben diese Erinnerungen wieder. Musik drückt Gefühle aus, kann Gänsehaut verursachen, uns glücklicher oder auch trauriger machen, weckt und verstärkt somit Emotionen.

3. Musik erzeugt Glücksgefühle

Dass Musik Glücksgefühle erzeugt, erleben wir beinahe jeden Tag und spätestens bei einem Festivalbesuch oder Konzert spüren wir das große Musikglück ganz deutlich. Die Antwort auf die Frage, weshalb Musik derartige Gefühle hervorbringen kann, führt in die Neurobiologie, denn Glück sitzt bekanntlich im Gehirn. Beim Hören von Musik wird schließlich genau der Bereich des Gehirns stimuliert, welcher für die Ausschüttung von Glückshormonen zuständig ist. Dies geschieht an mehreren Stellen im Gehirn, und so sprechen Wissenschaftler von einem regelrechten Hormoncocktail, durch den Musik unser Leben versüßt.

Musik hilft, Stress und Sorgen zu vergessen

Durch die soeben beschriebene Erzeugung von Glücksgefühlen, ist Musik dazu in der Lage, uns vom tristen und stressigen Alltag abzulenken. Ganz nach dem Motto “Musik an, Welt aus” können wir Sorgen vergessen und unbeschwerter leben. Musik schafft es also nicht nur, den Hörer in ihren Bann zu ziehen, sondern auch ihn von jeglicher Last zu befreien. Und so trägt Musik dazu bei, positiv zu denken und trotz Alltagssorgen motiviert zu bleiben.

5. Die Musik ist ein Teil von uns

Selbst wenn wir wollten, Musik lässt sich nicht ohne Weiteres aus unserem Leben verbannen. Schließlich beginnt ein Frühlingstag mit dem melodischen Zwitschern der Vögel, wenn wir an kalten Wintertagen Tee kochen, beginnt der Kessel zu pfeifen, und selbst im Verkehrschaos gibt es hin und wieder ein Hupkonzert. Ohne Musik wäre die Welt ziemlich leise und traurig, und so wird Musik nicht nur für professionelle Musiker sondern für jeden Menschen zum Lebenselixier.

In ihrem Roman “Herz aus Jazz” erzählt Sara Lövestam von der großen Macht der Musik, die es schafft, Menschen zu verbinden. Die 15-jährige Steffi hat es in ihrem Leben nicht leicht: in der Schule wird sie gemobbt und schließlich gibt auch ihr iPod den Geist auf, der es ihr sonst ermöglicht, dem Alltag mithilfe von Musik zu entfliehen. Doch dann begegnet sie Alvar, und trotz des großen Altersunterschieds entwickelt sich zwischen den beiden eine tiefgreifende Freundschaft, begründet durch die Liebe zur Musik.

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