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Die schönsten Liebesromane
Historische Liebesromane

Die 5 schönsten Liebesgeschichten des 19. Jahrhunderts

Egal ob Sonne oder Regen, Winter oder Sommer: Für einen echten Bücherwurm ist ein Wochenende nur dann perfekt, wenn er mindestens ein Buch an- oder fertig lesen konnte. Neben den großen Klassikern und aktuellen Bestsellern, hat jeder seine eigene Bücher Hitliste voller Werke, die immer gehen. Für die einen sind das spannende Krimis, für die anderen gute historische Liebesromane. Ein kniffliger Mordfall oder eine sehnsüchtige Liebesgeschichte verleihen jedem Wochenende die nötige Portion an Herzklopfen. Zwar spielen einige der beliebtesten Liebesromane in der Moderne oder dem 20. Jahrhundert. Doch es sind gerade die Liebesromane aus dem 19. Jahrhundert, die einen ganz besonderen Flair besitzen. Deswegen haben wir hier die 5 schönsten Liebesgeschichten aus dem 19. Jahrhundert für Dich zusammengestellt!

1. Die Teerose

Der Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert stellt auch heute noch für viele Menschen eine magische Zeit dar. Denn es sind die letzten 120 Jahre, in denen die Menschheitsgeschichte so richtig Fahrt aufgenommen hat und die Entwicklungen, gesellschaftlich und wissenschaftlich, am größten waren. Konventionen wurden gesprengt, gesellschaftliche Klassen ausgehebelt und der Sprung von warm zu reich war auf einem mal scheinbar jedem möglich, der hart arbeitete.

Zu eben jenen Menschen, die hart arbeiten und ihrem verarmten Leben entkommen wollen, gehört auch Fiona aus Die Teerose von Jennifer Donnelly. Sie lebt im London des Jahres 1888 und hat eine Leidenschaft für Tee, die mit einem außergewöhnlichen Talent für Duft und Geschmack einhergeht. Als ihr Vater jedoch überraschend stirbt, muss Fiona London und ihren Verlobten Joe verlassen, um in New York den Unterhalt für sich und ihre Familie zu erarbeiten.

2. Das Lied der weißen Wölfin

Insbesondere das 19. Jahrhundert erlebt, nach Jahren der Erforschung und Besiedelung fremder Kontinente, eine große Welle der Auswanderung. Egal ob aus finanziellen, wirtschaftlichen oder persönlichen Gründen: Nicht nur Männer wagten damals den Schritt in eine neue Welt. Gerade junge und unverheiratete Frauen nahmen oft einen weiten Weg auf sich, um in der Ferne einen unbekannten Verlobten zu heiraten und endlich unabhängig von der Familie zu sein.

Eben jenen Plan hat auch Marie Blumfeld in Das Lied der weißen Wölfin von Claire Bouvier gepackt. Die junge Pfarrerstochter verlässt nach dem tragischen Tod ihres Bruders ihre Heimat Deutschland. Mit einer Gruppe anderer Frauen soll sie nach Kanada gebracht werden, um dort ihren zukünftigen Ehemann, Reverend Plummer, zu heiraten. Der Treck, der Marie durch die Weiten Kanadas führt und von Pelzhändlern begleitet wird, wird jedoch überfallen und lässt sie schwer verletzt zurück. Sie wird von ein paar Cree-Indiandern gefunden und in deren Dorf gesund gepflegt. Marie empfindet dem Stamm tiefe Dankbarkeit gegenüber, als sie Wochen später in ihrer neuen Heimat ankommt - und mit ihrer Sympathie für die Ureinwohner erst einmal für ordentlich Wirbel zwischen ihr und ihrem zukünftigen Ehemann sorgt.

3. Das Schokoladenmädchen

Beliebte historische Romane zeichnet vor allem ihre kosmopolitische Ader aus. Insbesondere der Geist des 19. Jahrhunderts wird in vielen Liebesromanen wunderbar getroffen, wenn die Protagonisten ihr Glück in anderen Ländern und auf anderen Kontinenten suchen. Und was könnte besser zur großen Lieben und neuen Abenteuern passen, als Schokolade? Deswegen verwundert der Erfolg von Katryn Berlingers Das Schkoladenmädchen kaum.

Madeleine’s Leben im ausgehenden 19. Jahrhundert war bislang wahrlich kein leichtes. Von Hamburg über Chile und wieder zurück verschlägt es sie in jungen Jahren und lässt sie am Ende des Weges alleine zurück. Wieder in Hamburg angekommen, alleine und mittellos, ist ihr das Glück zum ersten Hold. Sie trifft den Zuckerbäcker Urs Martieli, der sie unter seine Fittiche nimmt. Bald schon entdeckt sie ihr Talent für die Konditorei und reist mit Martieli nach Riga, um dort eine neue Filiale zu eröffnen - und diese schließlich sogar zu leiten! Zwischen Russen, Letten und Deutschen und deren Konflikten, trifft sie schließlich auch noch ihre große Liebe: Den ungarischen Grafen Andras. Kann das Mädchen aus einfachen Verhältnissen ihr Glück finden?

4. Die Magd des Gutsherren

Gute historische Liebesromane müssen nicht immer im Ausland spielen. Denn auch Deutschland hat eine Menge historischen Hintergrund zu bieten, der sich bestens für eine Liebesgeschichte eignet. Von der Nordsee bis zu den Alpen findet sich eine spannende Auswahl an historischen Romanen, die nicht nur die Liebe zwischen zwei Menschen, sondern auch das Deutschland des 19. Jahrhunderts erforscht.

Zu diesen Romanen gehört Die Magd des Gutsherrn von Elisabeth Büchle. Der verwitwete Gutsherr Lukas Biber staunt nicht schlecht, als er in einer kalten Winternacht eine verletzte Frau vor den Toren seines Hofs findet. Er beschließt, der jungen Frau zu helfen und sie selbst dann noch auf seinem Hof arbeiten zu lassen, als sie sich nach ihrer Genesung nicht an ihre Vergangenheit erinnern kann. Theresa, wie sie fortan genannt wird, wirbelt als Magd das Leben des Gutsherrn ganz schön auf, der immer noch von der Trauer um seine verstorbene Ehefrau gefangen zu sein scheint. Zwar beginnen die beiden schon bald, eine zarte Bande zu knüpfen, doch die Frage nach ihrer Vergangenheit lässt Theresa einfach nicht los.

5. Die geheimen Memoiren der Jane Austen

Die Autorin der bekanntesten und authentischsten Liebesromane aus dem 19. Jahrhundert ist zweifellos Jane Austen. Und das ist kein Wunder, denn die britische Schriftsteller verzaubert nicht nur mit ihrer Darstellung von Romantik, sondern gibt auch einen wunderbaren Einblick in die Gepflogenheiten ihrer Zeit. Ihre An- und Einsichten zum Thema Liebe sind auch heute noch aktuell und so mancher Leser fragt, wie die unverheiratete Jane Austen derartig akkurat über Beziehungen schreiben konnte.

Es ist genau diese Frage, auf die Syrie James in Die geheimen Memoiren der Jane Austen Antworten zu finden versucht. Im Jahre 1809 fährt Jane Austen ins Seebad nach Lyme und trifft dort ihren ganz persönlichen Mr. Darcy. Das schreibt sie zumindest in ihren zunächst verschwundenen, bei Umbauarbeiten aber wieder entdeckten Tagebüchern aus den Jahren 1809-1811. Syrie James entspinnt eine Liebesgeschichte um Jane Austen, wie sie die Protagonistin selbst nicht hätte besser schreiben können.

Wenn Dir das noch nicht genug historische Liebesromane aus dem 19. Jahrhundert sind, haben wir hier noch einen ganz besonderen Roman für Dich. Die Frauen der Wolkenraths von Elke Vesper entführt den Leser ins Dresden um die Jahrhundertwende. Hier lebt Käthe Volpert, Tochter eines Tischlers, die den Sohn einer ehemals gutbetuchten, mittlerweile verarmten, Geschäftsfamilie heiratet: Alexander Wolkenrath. Die Ehe der Wolkenraths entpuppt sich für Käthe jedoch schnell als das genaue Gegenteil von dem, was sie sich erhofft hatte. Dennoch opfert sie sich hingebungsvoll für die stetig wachsende Familie auf - bis der Erste Weltkrieg ausbricht und ihr aller Leben auf den Kopf stellt. Die Frauen der Wolkenraths ist eine Familiensaga, wie sie schöner nicht sein könnte.

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