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5 Musiker vor denen du dich in Acht nehmen solltest
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5 Musiker vor denen du dich in Acht nehmen solltest!

Musiker lassen Frauenherzen bekanntlich höher schlagen, denn ein Sänger oder Gitarrist ist viel, viel aufregender als der langweilige Bilderbuch-BWLer von nebenan. Trotzdem gilt auch hier - Augen auf bei der Partnerwahl! Bei den folgenden fünf Exemplaren ist besondere Vorsicht geboten:

1.Der Singer/Songwriter

Er ist der Poet unter den Musikern, hatte eine schwere Kindheit und trägt immer eine Mütze (Ja, auch in beheizten Räumen!). Sich selbst auf der verstimmten Akustik-Gitarre begleitend, wird er sich mit traurigen Liedern über seine Gefühlis direkt in dein Herz schrammeln. Nach dem Verlesen seiner Lieblingspassagen aus dem Rilke-Gedichtband und ein bisschen Fummeln, wird er sogar extra einen Song für dich schreiben. Spätestens jetzt schwebst du auf Wolke 7! Nur doof, dass er deinen Song auch schon Anna, Mandy, Sophie und Birte vorgespielt hat …

2.Der Alleinunterhalter

Auf dem fünfzigsten Geburtstag deiner Tante Susi wird er dich im feschen Glitzeranzug mit einem Casio-Keyboard und den schönsten Schmonzetten von Udo Jürgens um den Finger wickeln. Er ist die lebende Jucke Box unter den Musikern und schreckt nicht mal vor einem fluffigen Mickie Krause Cover zurück. Allerdings solltest du es bei einer harmlosen Geburtstagsknutscherei belassen. Soviel Alkohol kannst du gar nicht trinken, um das Gedudel und den schlechten Klamottengeschmack auch im normalen Leben zu ertragen.

3.Der Flötist

Wenn du Glück hast, flötet er nicht auf Mittelaltermärkten, sondern in einem namenhaften Orchester. Er hat klassische Musik studiert, ist Freund der schönen Künste und entführt dich in tolle Restaurants, Ausstellungen und Konzerte. An seiner Seite entdeckst du das Prélude à l'après-midi d'un Faune von Debussy, den Kontrabass von Patrick Süskind und den allerbesten Portwein. Und was spricht genau dagegen? Naja, … er ist Flötist.

4.Der Jazzmusiker

Diesen Musiker lernst du höchstwahrscheinlich auf einer Taxifahrt kennen. Ja genau, er fährt den Wagen. Im Radio läuft John Coltrane und nachdem er dich auf die nächste Jamsession eingeladen hat, läuft sicher auch etwas zwischen euch. Du wirst staunen, wie leidenschaftlich und vertieft er vor nur drei Zuschauern performt. Dass er kaum etwas verdient, stört ihn nicht. Es geht ihm allein um die Musik und das macht ihn verdammt sexy. Es spricht also nichts gegen eine feste Verbindung mit ihm. Es sei denn, es stört dich, dass du ihm alle drei Tage einen Zwanni borgen musst.

5.Der Musiklehrer

Der Musiklehrer wäre viel lieber ein „richtiger Musiker“, hat aber vor einigen Jahren die Aufnahmeprüfung an der Hochschule nicht bestanden oder ließ sich von seinen Eltern überreden, einen anständigen Beruf zu lernen. Wie auch immer, der Komplex, nicht im angesagten Club spielen du dürfen, sitzt tief. Da hilft auch das üppige Beamtengehalt nicht weiter. Tagsüber quält er desinteressierte Gymnasiasten mit verstaubter Musiktheorie, am Abend nervt er dich mit seinen zerplatzten Träumen. Wenn du ganz großes Pech hast, trägt er sogar einen Fahrradhelm … Finger weg!

Noch mehr über Musik und das Leben

findest du bei Christin Henkel

Christin Henkel hat ein Faible für Prokrastination, einen Hang zum Liebeskummer und einen tiefschwarzen Humor. Die junge Kabarettistin ist hochtalentiert, aber jenseits der Musik lauern die Fettnäpfchen. In "Juhu, berühmt! – Ach nee, doch nich‘." erzählt sie vom schweren Weg, sich selbst zu finden, vom seltsamen Treiben in der Musikbranche und davon, wie ein Label versuchte, aus ihr eine Helene Fischer zu machen. Am Ende hat sie etwas, das ihr niemand nehmen kann und alle aus den Händen reißen: ihre erste eigene Platte. Christins Kindheit spielte sich irgendwo zwischen Wald, Freibad und Musikschule ab. Nach dem Abitur zog es die Thüringerin zum Rumkünstlern  nach Berlin, fünf Jahre später zum Kompositionsstudium nach München. Ob an der Musikhochschule, der Akademie für Lied und Poesie oder beim Hamburger Popkurs, überall war Christin dabei, gehörte aber nie so richtig dazu. Erst 2013 wurde ihr klar, wofür ihre rätselhaften Talente zu gebrauchen sind: Sie gewann zahlreiche Song Slams, tourte quer durchs Land und nahm ihr erstes Album auf.

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